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Die letzten 10 Beiträge

17

Freitag, 12. Januar 2018, 11:17

Von Tina

Ich bin selber betroffen und weiss nicht weiter

Liebe Leser,
ich leide seit einigen Jahren an Depressionen und einer Posttraumatischen Belastungsstörung, sowie an Angst und Panikattacken. Ich bin selbstständig und habe bisher versucht meine Erkrankung zu verheimlichen, bis es nun nicht mehr geht. In einem Forum habe ich bislang nicht geschrieben, aber ich erhoffe mir Hilfe. Durch meine Erkrankung musste ich mein Geschäft schliessen und lebe schon seit 1 Jahr von Erspartem, da ich kein Krankengeld bekomme, meinen Leasingvertrag für das Auto weiter zahlen muss, Miete und NK zuhause etc. Ich bin nicht verheiratet, daher auch nicht über einen Partner mit Krankenversichert. Meine Ärzte wissen auch nicht genau was ich tun kann und beim Amt sagen sie mir, dass so lange ich noch Geld habe, ich auch keinen Anspruch auf Leistung habe. Zur Zeit bin ich auch nicht in der Lage an einer Massnahme teilzunehmen und ich weiss nicht mehr weiter. Hat einen einen Rat. Mein Steuerberater kommt mir auch nix sagen und bei sozialmedizinischen Dienst war ich auch erfolglos. Selbst in der Reha waren nur angestellte und keine Selbstständigen . Was tun?

16

Dienstag, 24. Januar 2017, 16:05

Von Kaffeekanne

Danke für ihren Erfahrungsbericht. Was ist aus ihrem Sohn geworden? Hat er irgendwann Hilfe und Therapie akzeptiert? Mein Bruder hat eine Geldstrafe bekommen und den Hinweis des Staatsanwalts, dass er massive Probleme hat und sich bei der Drogenberatung melden sollte. Ich wünsche ihnen weiter Kraft um für ihren Sohn da zu sein. Liebe grüße. ..

15

Dienstag, 17. Januar 2017, 05:09

Von Fensterglas

Mein Sohn (dessen Betreuer ich bin) war auch extrem aggressiv, hat mich mehrmals angegriffen, insgesamt über die Jahre war die Polizei bestimmt 10 - 15 mal bei uns, zwei mal haben sie ihn mitgenommen, ein mal für paar Tage in die Offene, einmal geschlossen für 4 Wochen. Die Genehmigung des Gerichts zu bekommen war nicht schwer, meist folgen sie der Empfehlung des Psychiatriepersonals. Das Problem ist aber dass sie alle nicht da bleiben wollen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus dem offenen Bereich abhauen und wieder vor der Tür stehen, was für eine Überraschung! Sie aber überhaupt in der Geschlossenen unterzubringen geht eh nur mit Genehmigung des Gerichts. Beantragung und alles was dazu gehört (man muss ja dann auch noch eine Einrichtung finden die einen freien Platz hat) muss eh erst mit dem zuständigen Betreuer besprochen/geplant werden.

Auf jeden Fall geht das nicht mal eben, es sind viele Hürden zu nehmen, was aber auch nicht verwundert: wäre es anders, würde eine Hälfte Deutschlands in der Geschlossenen sein und die andere Hälfte deren Vermögen verjubeln :D

14

Montag, 2. Januar 2017, 22:58

Von Kaffeekanne

Keine Hoffnung auf ein gutes Ende

Hallo, mein jüngere Bruder ist seit fast 20 Jahren schwer krank. Er lebt in einer immer wider völlig vermüllten Wohnung und wird von meiner Mutter betreut. Er wird in einer Krise extrem aggressiv. Verbal und auch körperlich. Gegen sich oder Andere. Er droht mit seinem Suizid . Er versucht sich zu töten. Er trinkt und nimmt wohl diverse Drogen. Seit Tagen ist er in einer Krise und hat meiner Mutter und ihrem Partner massiv gedroht . Er wurde von der Polizei in die Psychiatrie gefahren und.....nach einer Stunde wieder nach hause. Seit einer kurzweiligen Zwangseinweisung in seiner Teenager Zeit lehnt er jegliche Form von Therapie ab. Er ist damals mit einem Messer auf einen gerufenen Arzt los gegangen. Ich habe in den Jahren viele Versuche unternommen um für ihn Hilfe zu bekommen. Aber da muss "mehr passieren ". Meiner Mutter wurde von seiten der Polizei geraten wegzuziehen. Woher soll ein Mensch die Kraft nehmen auf "etwas schlimmeres" zu warten. Im August hat er einem Mitarbeiter der Stadtgärtnerei mit einer Gaspistole gedroht ,da dieser ihn beim schlafen gestört hat. Ich denke das er eine schwere Persönlichkeitsstörrung hat. Auch eine Betreuung wollte ich schon einrichten. Ohne Erfolg. FürsorgePflicht? Er ist auf seine Art für sich und Andere eine Gefahr. Soll ich nochmal auf Behörden und Polizei zugehen?

13

Mittwoch, 13. Juli 2016, 10:49

Von Marvin

Zwangsbehandlung

Ich lag vor Jahren auch nur in meiner Wohnung an einer Hauptverkehrsstraße, ohne Aufgabe, ohne Ziel, ohne Struktur. Habe Tag und Nacht die Autos gehört, wurde nachts davon geweckt, weil es so laut war. Irgendwann habe ich dann Autospiegel abgebrochen. Meine Eltern sahen, dass es mir schlecht ging und wollten etwas tun. Eine Zwangseinweisung und medikamentöse Behandlung folgte.Was mit der Pharmakotherapie erreicht werden sollte, ist mir bis heute unklar geblieben, da ich keine Wahnvorstellugnen hatte. Mir war aber klar, dass ich kein Vertrauen zu Ärzten aufbauen kann, die mich so behandeln. Sie haben mich dann gegen ärztlichen Rat entlassen und mir prophezeit, dass ich als Drehtürpatient immer wieder kommen würde. Stattdessen habe ich dann weitere 9 Monate in meiner vermüllten Wohnung gelegen. Zwischenzeitlich habe ich eine Patientenverfügung und will nie mehr so gedemütigt werden, daher lehne ich Zwangsbehandlung und Zwangsdiagnostik ab. Krankenkassen sollten Therapien finanzieren nicht Traumatisierung finde ich.

12

Dienstag, 5. April 2016, 10:03

Von Herbert F.

Hallo Pauline,

ich kann Dich sehr gut verstehen, was Du da durchmachst.
Die Zwangseinweisung war zwar sehr bitter für Dich, hätte aber die Einstellung auf ein Medikament bringen sollen, wodurch diese Art Anfälle in der form vermutlich nicht wieder aufgetreten worden wären.

Stattdessen wurde die Entlassung betrieben.

Die Kranken sind der Auffassung, dass sie gesund sind und keine Medikamente brauchen.
Deshalb kannst du nicht zu ihr vordringen.
Du kannst es nur n einem lichten Moment versuchen.
Ohne Medikamente geht es nicht! Die Zwangseinweisung ist die letzte Möglichkeit, aber sinnvoll.

Manche sehen die Zwangseinweisung als unmenschlich. Ist es aber menschlich, wenn sich ein Kranker umbringt oder er einen anderen?

Ich betreue einen Angehörigen seit über 30 Jahren. Nur die stabile Medi-Einnahme am besten mit Depotspritze bringt Sicherheit.

Dir weiter alles Gute, mach das beste draus.

Herbert

11

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 00:00

Von Reiner Ott

Hallo Pauline,

magst Du über den weiteren Verlauf berichten ?
Wenn deine Tochter kein Vertrauen in das Klinische System (kann ich
übigens sehr gut nachvollziehen) hat, vielleicht hat ja der ASP-Anbieter
einen Kontakt aufbauen können ? Und zunehmend nutzen hier in HH auch
die ASP-Anbieter die Genesungsbegleiter, die oft noch einen Zugang zu
den schwer Betroffenen finden. Leider gibt es aktuell in Deutschland
noch kein wirklich aufsuchendes Hilfesystem (HomeThreatment), wenn man
nicht schon vorher sich dort angemeldet hat (Beispiel Hamburg die
Integrierte Versorgung). In Hamburg gibt es nicht mal einen
Krisendienst, welches ja der Betroffenen und Auch der Angehörigenverband
schon seit Jahren fordert. Sowas kosstet Geld und da ist der
Staat/Land/Stadt nicht gewollt, zu investieren.

lg Reiner

10

Mittwoch, 30. September 2015, 11:08

Von Pauline

Da sie aufgrund Geldmangels am Montag wieder extreme Schreianfälle bekam, kam jemand vom SPD vorbei und konnte sie überreden einer 3 monatigen ASP bzw.PPM zuzustimmen, auch zur Arztsuche wurde sie überredet. Wie ich jedoch heute merke, wird sie das alles nicht in Anspruch nehmen, da alle Ärzte in ihren Augen "Nazis"sind und daß sie in diese dunkle KH sowieso nicht geht, weil sie da umgebracht wird. Was soll ich da noch machen????
Gestern hatte ich noch Hoffnung, heute nicht mehr. Sie postet auch bei FB, daß sie ein Holocaustopfer sei.

9

Montag, 28. September 2015, 15:06

Von Emu1805

PIA

Hallo Pauline,
gibt es denn keine psychiatrische Institutsambulanz, die sie mal aufsuchen könnte um Soziotherapie zu verordnen?

8

Donnerstag, 24. September 2015, 09:11

Von Pauline

Nach Zwangseinweisung

Ich berichte mal kurz, wie es nach der Zwangseinweisung meiner Tochter weiter ging. Nach einigen Tagen kam sie dank Betreuer wieder auf die normale Station, von der sie sich dann nach kurzer Zeit wieder entlassen ließ. Von da ab ging alles so weiter, es kümmerte sich kein Mensch um sie. Der Betreuer sah scheinbar keine Veranlassung dafür, oder ich sage mal, ihn kümmerte es nicht und für ihn wäre es auch zuviel Arbeit. Ich habe dann von Leipzig aus den SPD informiert, dort erklärte sich jemand bereit, nach ihr zu sehen. Leider kam es zu keiner kontinuierlichen sozialen Betreuung, sie ist weiter mit den Stimmen aus dem Nazireich allein, bekommt weiter Schreianfälle, schlägt sich..usw. Sie hat schreckliche Ängste umgebracht zu werden . Einen Arzt hat sie nicht mehr. Sie ist auch zu eingeschränkt, um Aktionen in irgendwelche Richtungen zu unternehmen. Aber wenn man als psychisch Kranker nicht fit genug ist, bekommt man keine Unterstützung, fliegt aus dem KH raus. Dieser Mensch ist scheinbar nur lästig.