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Samstag, 20. Mai 2017, 12:18

Autonomie/Selbstbestimmung in der Psychiatrie

Hallo alle :)

ich bin Karl und interessiere mich für psychiatrische Ethik. Ich beschäftige mich gerade viel mit Medizinethik, genauer mit dem Autonomiebegriff. Nun stehen in klinischen Konexten des Öfteren Autonomie und Wohl eines Patienten in einem Konfliktverhältnis, zum Beispiel, wenn der Patient Dinge verlangt oder ablehnt, so dass ihm - von außen betrachtet - ein Schaden entsteht. Ist ein Patient eine Bedrohung für andere, sind Zwangsmaßnahmen gerechtfertigt. Wie aber sieht es mit Selbstschädigung aus?

Wo liegen in Euren Augen die Grenzen der Selbstbestimmung des Patienten, gerade in Zusammenhang mit psychiatrischen "Krankheits"-, und "Störungs"-Phänomenen? Hat jemand Erfahrungen, vielleicht sogar auch von Seiten des psychiatrischen Personals?

Liebe Grüße und schönes Wochenende!

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