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Samstag, 17. März 2018, 19:10

Angst vor der eigenen Partnerin

Guten Tag,

mein Partner ist eigentlich wegen PTBS seit 6 Monaten halbstationär in der Psychiatrie. Das heißt, er geht tagsüber seinen normalen Tätigkeiten nach und "wohnt" sozusagen dort. In wenigen Wochen soll er in unsere gemeinsame Wohnung entlassen werden. Bisher fand kein einziges Angehörigengespräch statt, da er das immer verhindert hat. Kürzlich habe ich durch einen Zufall herausgefunden, dass er auch gar nicht auf der Station ist, auf der er monatelang vorgegeben hat, zu sein. Er will mir nicht sagen, auf welcher Station er wirklich ist und wie sein Arzt heißt. Der Grund ist, so sagt er erst seit ein paar Tagen, dass er sich von Leuten verfolgt fühlt, die ihn umbringen wollen und wenn ich wüsste, wo er ist, könnte ich das denen ja sagen. Die Angst ist übermächtig, er kommt nicht dagegen an. Seinem Arzt habe er aber von den Ängsten nichts erzählt oder nur in Ansätzen. Er wird vermutlich auch nicht auf Psychose behandelt. Aber so genau weiß ich es nicht, ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Aufgrund der Schweigepflicht erfahre ich ncihts, wenn er das nicht will. So kann er aber nicht entlassen werden, jedenfalls nicht zu mir, so funktioniert keine Partnerschaft.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Hat jemand Tipps oder ähnliche Erfahrungen??

Verwendete Tags

Partner, Psychiose

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