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Montag, 16. März 2015, 18:14

Ausgrenzung der Angehörigen aus dem therapeutischen Prozess

Wir sind auf der Suche nach Gesprächspartnern, die als Angehörige ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die - wie wir - nach Auswegen suchen:

Unser erwachsener Sohn ist im Verlauf einer extremen Lebenskrise so sehr in Not geraten, dass sich sein Erleben "veräußerlicht" hat, er seinen Ängsten fremd und oft nahezu hilflos gegenüber steht, was schließlich zu einem verzweifelten Notruf an uns führte.....

Ich werde hier auf den Krankheitsverlauf nicht weiter eingehen. (Dies darf nur unser Sohn selber machen.) Wir als Eltern mussten erleben, dass wir von Vornherein als unerwünschte Störfaktoren so weit wie möglich aus dem Behandlungsprozess ausgegliedert wurden. Das zeigte sich schon rein äußerlich darin, dass wir bei Besuchen auf der geschlossenen Station nur widerstrebend und grußlos zu unserem Sohn geleitet wurden. Nur widerstrebend wurde uns überhaupt ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt gewährt. Nun sind wir als Eltern zweifellos an kränkenden Momenten in der Lebensgeschichte unseres Sohnes beteiligt. Aber gerade deshalb ist es aus unserer Sicht unabdingbar, dass wir in seinen therapeutischen Prozess mit einbezogen werden. Doch leider haben wir den Eindruck gewonnen, dass an der Entfaltung eines therapeutischen Prozesses in der Psychiatrie kein echtes Interesse besteht. Eine "Basisversorgung" müsste nach unserer Überzeugung wenigstens zwei Aspekte gleichermaßen berücksichtigen: Das Verstehen des Lebensprozesses, der zur krisenhaften Zuspitzung führte und die Minderung des aktuellen Leidensdrucks (notfalls und zeitlich streng begrenzt mit niedrig dosierten Medikamenten). Leider besteht nach unserer Erfahrung die "Basisversorgung" allein in der Verabreichung von Psychopharmaka verbunden mit einem biologistischen Erklärungsmodell des Leidens das dazu führt, dass das Verhalten und die Äußerungen des Patienten nur auf ihre Relevanz für ein passendes Etikett nach ICD10 Beachtung finden.

Meine Frau und ich würden uns freuen, wenn wir über dieses Forum einen Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen verwirklichen könnten.

Jordi

Wilhelm Krauspe

unregistriert

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Sonntag, 29. März 2015, 12:04

Einbeziehung der Angehörigen

Sehr geehrte Angehörige.

Der von Ihnen geschilderte Fall wurde bei uns im Süddeutschen Raum auch beobachtet. Verschiedene Teilnehmer aus underer Gruppe (www.apk-lb.de) haben ähnliches berichtet. Ich habe diesen empfohlen, mit den Richtlinien des DGPPN zu argumentieren. Wir sollten sagen. dass wir keine Geheimnisse erfahren wollen, die unter die Schweigepflicht der Ärzte fallen. Ich würde die empfehlungen der DGPPN auszugsweise ausdrucken und diese dem Psychiater(n) zum Lesen geben.

Freundliche Grüße
Wilhelm Krauspe

Pauline

unregistriert

3

Montag, 6. April 2015, 18:43

Ausgrenzung von Angehörigen

Auch ich bin Angehörige einer psychisch schwerkranken Tochter. Wenn man das Glück hat, u.U.einen behandelnden Arzt sprechen zu dürfen, wird von diesem, sowie den anderen Behandlern, weiter wie vor 100 Jahren das Schuldgefühl vermittelt. Nur die Angehörigen können doch "Licht "in das Dunkel der Behandlungsversuche bringen. Keiner will wissen, wann man evtl.die ersten Symptome bemerkt hat, oder welche anderen Erkrankungen vorlagen. Es Kommen Aussagen wie zB....wenn sie alles besser wissen, dann übernehmen Sie doch die Behandlung. Dazu kann man einfach nichts mehr sagen. Pauline

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Dienstag, 14. April 2015, 12:47

Wo die Schweigepflicht anfängt, endet die Fürsorgepflicht für Angehörige

Auch ich (32) musste meine Erfahrung in diesem Bereich auf einer Art und Weise machen, die mein Verstand zwar nachvollziehen kann, der Sinn der Gerechtigkeit jedoch ablehnt. Mein Exmann leidet an einer nicht hundertprozentig genau definierten psychischen Krankheit, die mehrere Symptomen in einem beinhaltet, unter anderem solche, die auf Schisophrenie, Impuls-Kontroll-Störung, Depressionen und Verlustängste hindeuten...vielleicht hat er alles zusammen, vielleicht etwas, was sich nicht genau benennen lässt. Nach 4 Jahren einer äußerst komplizierte, voller Ängste, Liebe , Verzweiflung und Schmerz Ehe gab ich den Kampf freiwillig auf, um für die gemeinsame Tochter (damals 2,5 Jahre) und für mich einen gewaltfreien Umfeld zu erschaffen. Erst nachdem viele unschöne Dinge passierten, begab er sich, mehr weil er keine andere Wahl hatte als freiwillig, in einer Behandlung. Was er genau hat, was genau danach geschah, ist er geheilt, oder nicht, kann ich ihm unsere gemeinsame Tochter, die ihn abgöttisch liebt unbedenklich anvertrauen- niemand wollte mir diese Fragen beantworten. Weil- Überraschung!- keiner das tun durfte. Dass meine Tochter dieselben Gene in ihrem Körper trägt, dass ich ein Recht dazu habe zu wissen, ob seine Krankheit vererblich ist, oder ob er ihr irgendwie gefährlich werden könnte, wenn er schon für so viele anderen Menschen (mit mir angefangen) war, dass meine eigene Angst darüber nie verschwinden wird und mich innerlich zerfrisst, solange ich nicht weiß was mit ihm wirklich los ist- das sind alles Tatsachen, die immer wieder kreischend an die Mauer zerschellen, die sich "Schweigepflicht" nennt. Und ich bin wiederum verpflichtet der Kontakt zu ermöglichen, was ich schon meiner Kleinen zu Liebe tue- ein Papa bleibt ein Leben lang Papa, und mehr als sie dabei zu unterstützen (heute ist sie schon 9) etwas Toleranz für manch komisches Verhalten für ihn zu haben, kann ich nicht. Ich kenne die Übung- ich bin selbst ein Kind einer psychisch kranke Mutter- ich weiß wie sich sowas anfühlt. Und was die Diagnose und den Krankheitsverlauf betrifft, ist alles ja sonst "ganz einfach" geregelt: man darf mir nichts sagen, was die Privatsphäre des Patienten betrifft, und wenn nichts passiert ist, gibt es keine Gefahren. Logisch und nachvollziehbar. Bloß, da es schon so viel passiert ist, auch wenn es nie meine Tochter direkt betroffen hat, sondern immer andere Menschen und mich, weiß man wozu derjenige fähig ist. Und wenn man aber nicht weiß WARUM ER DAS TUT, weil derjenige etwas hat, was ich nicht kenne, kann ich auch keinen richtigen Schutz aufbauen, außer die ersten Anzeichen einer Verlustängste-Erkranung meiner Tochter ernst zu nehmen und behandeln zu lassen. Man merkt wie sich diese SPirale weiter dreht- Krankheit führt zu Krankheit. Ja, vieles davon sind meine eigenes Probleme, das verstehe ich. Aber wenn psychisch kranke ein Recht dazu haben, adäquate Hilfe zu erhalten, sollten deren (noch) psychisch gesunden Angehörigen genau das gleiche Recht haben, um davor geschützt zu werden, selbst irgendwann eine Psychose zu bekommen. Denn man kann von niemandem verlangen und erwarten, jedesmal genug Stärke aufzubringen, um alle Folgen einer Krankheit von Angehörigen allein zu tragen. Auch wenn ich die moralische Seite der Schweigepflicht durchaus verstehe. Und alle andere Theoretische Lösungen dafür zerbrechen ebenso an die Realität, und sie sieht folgendermaßen aus: ob ich will oder nicht, bin ich an diesem Menschen ein Leben lang gebunden, weil er der Vater meines Kindes ist und als solcher ihrer Entwicklung, Gesundheit, Lebenseinstellung, seelische Ruhe prägt. Wie oft auch der Wunsch da war, dieser Mensch wäre nie da gewesen, ist er nun mal dort- in Leben meiner Tochter, so nah, dass er es auf einer Art und Weise beeinflusst, die mir Sorgen macht. Gegen etwas stand zu halten,was man nciht kennt, ist aber ähnlich wie Kampf gegen Windmühlen...

Vielleicht müsste man sich darüber Gedanken machen, was der eigentliche Ziel dabei ist- einem Kranken zu helfen, oder zu verhindern, dass 10 andere krank werden. Es ist oft schon damit geholfen, wenn man "dem Feind" einen Namen gibt. Es würde unheimlich helfen zu wissen, wogegen man kämpft. Denn dann lernt man auch stark genug zu sein, um damit zu leben.

5

Mittwoch, 22. April 2015, 13:02

Richtlinie, Empfehlung: Nachfrage

Ich habe diesen empfohlen, mit den Richtlinien des DGPPN zu argumentieren. Wir sollten sagen. dass wir keine Geheimnisse erfahren wollen, die unter die Schweigepflicht der Ärzte fallen. Ich würde die empfehlungen der DGPPN auszugsweise ausdrucken und diese dem Psychiater(n) zum Lesen geben.
Welche Richtlinie meinen Sie?
Denken Sie an verschiedene S3-Leitlinien oder bps.weise

Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen.
Patientenleitlinie für Betroffene und Angehörige,
hg. von Gühne, Fricke, Schliebener, Becker, Riedel-Heller
http://www.dgppn.de/fileadmin/user_uploa…n_OnlinePDF.pdf
?

Dank vorab für eine Ergänzung!

Gruß! Chr.

6

Montag, 4. Mai 2015, 19:01

Einbezug von Angehörigen - Schizophrenie

zitierfähig von DGPPN ist z. B.:

Angehörige von Patienten mit Schizophrenie sind von der Erkrankung mitbetroffen.
Gleichzeitig sind Angehörige langfristig die wichtigste Quelle der sozialen
Unterstützung für die Patienten. Angehörige sollten daher in allen Phasen
der Erkrankung in die Behandlung einbezogen werden. Wenn dies durch den Patienten
abgelehnt wird, sollte im Interesse einer erfolgreichen Behandlung darauf hingearbeitet werden,
das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Angehörigen zu stärken.
Auch ohne Zustimmung des Patienten sollten in diesem Fall den Angehörigen allgemeine
Informationen unter Wahrung der Schweigepflicht gegeben werden.


Quelle:

Abschnitt

5.4 Familieninterventionen und Zusammenarbeit mit Angehörigen
Einbezug von Angehörigen
(75) Good Clinical Practice.

in

S3-Behandlungsleitlinie Schizophrenie. Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) (Hrsg.) 2006

http://www.dgppn.de/publikationen/leitli…ml#panel-1818-0
http://www.dgppn.de/fileadmin/user_uploa…hizophrenie.pdf

spongebobtruth

unregistriert

7

Donnerstag, 4. Mai 2017, 00:23

Erfahrungsaustausch

Hallo Jordi,

Ich bin ehem. Betroffer und hatte 14 Jahre Psychose. Ich bin (noch) nicht Vater, ich habe aber miterlebt, wie meine Eltern schwer mitgelitten hatten. Das war für meine Eltern ganz ganz schwer, und natürlich auch für mich, aber es ist nun doch schon 15 Jahre her, dass die Psychose anfing und meine Eltern extrem litten. Heute hat mir Jesus das Leben nochmals geschenkt, und ich bin in Nicaragua als Missionar tätig und wohne mit 14 Obdachlosen und arbeite mit Alkoholikern. Ich glaube, das aller aller wichtigste ist, dass man ein Hoffnung hat, und diese nie nie nie aufgibt. Eine solche Hoffnung findet man nur bei Jesus, sonst nirgends. Wer kann einen Psychotiker heilen? Es waren doch ungefähr so 7 verschiede Psychiater, die meinen Weg gesäumt haben, und keiner konnte mir helfen. Heute ist mein bester Psychiater ein Vorschlaghammer und ein paar Ziegelsteine mit den Namen meiner Psychiater drauf ;-). Nein, klar nicht, aber manchmal ein bisschen, und mein bester und auch einziger Psychiater, der wirklich was taugt, ist natürlich Jesus. Wenn ich ein Computer wäre, bei dem man Tablettli A einschieben muss, damit auf dem Bildschirm, "Danke Herr Psychiater B" erscheint, dann könnte mir sicher auch ein Psychiater helfen. Vielleicht. Aber der Schöpfer meiner Psyche ist nun mal Jesus und nicht Psychiater B, deshalb hat Jesus, nicht nur als Zimmermann, sondern auch als Psychiater mehr Ahnung als Psychiater B, der sich 5 Jährchen die Torheit der Welt an einer Uni einlöffeln liess, und sich viel auf seine Torheit einbildet.
Eine ganz wichtige Hilfe auf dem Weg sind Menschen. Und zwar keine Computermenschen mit steinernen Herzen, sondern Menschen mit Herzen aus Fleisch und Jesus drin. Meschen, die auch keine Egoisten sind, wenn es sie mal wirklich was kostet. Solche Menschen findet man eigentlich nur in einer Kirche, nicht an einer Uni. Die an der Uni sind meistens schon per se Egoisten, weil der wahre Grund für ihr Studium bereits das liebe Geld und der Gesellschaftliche Status, und vielleicht 0.001% echte Menschenliebe ist.
Deshalb ist eine wirklich tolle Kirche bzw. Kirchgemeinde eine der wichtigsten Voraussetzungen, ihrem Sohn echte Hilfe zu bringen. Eine Kirche ist so etwas wie eine Familie, wo jeder seinen Rucksack mitbringt, und alle miteinader tragen helfen. Im Idealfall.
Die Kirche sollte man sich natürlich gut aussuchen, dort hingehen, wo es einem wirklich gefällt, und wo einem wirklich Liebe entgegengebracht wird, weil auch hier eben das Bodenpersonal alles andere als perfekt ist. Am besten ist, man lässt sich auch hier möglichst von Jesus beraten.
In meiner Geschichte war denn auch meine Kirchgemeinde und deren Gebete eine ganz entscheidende Hilfe, dass ich nie "ganz abgesoffen" bin. Aber den Schritt in die Freiheit konnte auch die Kirchgemeinde für mich nicht gehen. Den musste ich mit Jesus zusammen alleine machen. Ein entscheidender Schritt war, dass ich nach 10 Jahren Psychose und "bitte Jesus mach mich gesund" betteln, angefangen habe, Jesus um Weisheit zu bitten, was denn mein Part & Aufgabe war, damit ich gesund werden konnte. Das erste was Jesus mir auf diese Frage geantwortet hatte war, dass ich anfangen musste, zu danken für all die Menschen, die mir helfen wollten damit ich gesund werden konnte, wie z.B. Psychiater etc. auch wenn sie mir nicht wirklich helfen konnten, und oft Fehler machten, und mich auch verletzten & demütigten. Auch sollte ich aufhören, mich als Opfer zu sehen, dem jeder gefälligst helfen muss, da ich mit meiner undankbaren negativen & bitteren Haltung sehr wohl eine Mitschuld an der Psychose trug. Dieses Gebet um Weisheit war ein ganz entscheidendes Gebet, durch das ich dann schliesslich 10 Jahre später ganz frei wurde. Ein weiterer ganz entscheidender Schritt war, dass Gott mich lehrte wie ich effektiv mit Krisen umgehen musste. Normalerweise ging ich in einer Krise einfach in den Dachstock und Schrie 2 Wochen zu meinem Gott, und der half nicht, und nach 2 Wochen musste ich mit den Medikamenten hoch. Ziemlich am Ende meiner Psychosenzeit lehrte mich Gott über die Autorität seines Wortes, das viel grössere Macht & Autorität als meine Gebete, mein Glauben oder die Medikament besitzt. Als ich das begriffen hatte, kehrte sich das Blatt relativ schnell, und nun hatten die Dämonen Respekt vor mir (bzw. vor Gottes Wort in meinem Mund) und nicht ich Panik vor den Dämonen. Wenn ich Heute einem Angriff von Entmutigung & Verwirrung ausgesetzt bin, dann müssen die Dämonen bereits nach 5 Minuten wieder verreisen, wenn sie von mir den Psalm 37 um die Ohren geschlagen bekommen. Psalm 91 und 37 sind meine dicksten Freunde, und auch meine Krankenkasse, da ich das ja hier in Nicaragua nicht habe. Gott hat mir mittlerweile so viel Autorität gegeben, dass unterwegs auch noch ein paar andere Leute dran glauben mussten, und erst im Dezember hat Jesus einen im Bus von einem Fussballgrossen Tumor durch mein kurzes Gebet geheilt. Hallelujah!
Die Psychosenzeit war brutal, aber nicht umsonst. Diese Zeit ist heute für mich ein kostbarer Schatz aus dem ich schöpfen kann, und ganz vielen Menschen ganz viel Hoffnung und Mut mitgeben kann. Wir gehen hier auch oft in die Gefängnisse, und wenn ich nur Kurz aus meinem Leben erzähle ist das für die Leute oft viel kostbarer als irgend ein schönes Bibelgeschichtlein.

Lass mich zum Schluss noch kurz Jesus zu Wort kommen lassen:

Jeremia 31

Zu derselben Zeit, spricht der HERR, will ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie sollen mein Volk sein.
2 So spricht der HERR: Das Volk, das dem Schwert entronnen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste; Israel zieht hin zu seiner Ruhe.
3 Der HERR ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
4 Ich will dich wiederum bauen, dass du gebaut sein sollst, du Jungfrau Israel; du sollst dich wieder schmücken und mit Pauken ausziehen im fröhlichen Tanz.
5 Du sollst wiederum Weinberge pflanzen an den Bergen Samarias; pflanzen wird man sie und ihre Früchte genießen.
6 Denn es wird die Zeit kommen, dass die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Wohlauf, lasst uns hinaufziehen nach Zion zum HERRN, unserm Gott!
7 Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: HERR, hilf deinem Volk, dem Rest Israels!
8 Siehe, ich will sie aus dem Lande des Nordens bringen und will sie sammeln von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, dass sie als große Gemeinde wieder hierher kommen sollen.
9 Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, auf dem sie nicht straucheln; denn ich bin Israels Vater und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn.
10 Höret, ihr Völker, des HERRN Wort und verkündet's fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde;
11 denn der HERR wird Jakob erlösen und von der Hand des Mächtigen erretten.
12 Sie werden kommen und auf der Höhe des Zion jauchzen und vor Freude strahlen über die Gaben des HERRN, über Getreide, Wein, Öl und junge Schafe und Rinder, dass ihre Seele sein wird wie ein wasserreicher Garten und sie nicht mehr verschmachten sollen.
13 Alsdann werden die Jungfrauen fröhlich beim Reigen sein, die junge Mannschaft und die Alten miteinander; denn ich will ihr Trauern in Freude verwandeln und sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit ein bisschen weiterhelfen, ich habe auch eine Webseite: www.estrellasdeesperanza.org

Viele Grüsse & Gottes Segen,

Simon Egli

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »spongebobtruth« (4. Mai 2017, 00:32)


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